0041 79 771 59 37 kontakt@menschundtier.info

Mission Pferdeleben

Pferde retten ist das eine.
Ihnen ein Leben zu ermöglichen, das ihrem Wesen entspricht, das andere.

Genau dafür stehen wir.

Was ist Mission Pferdeleben?

Nicht alle Pferde haben die gleiche Geschichte und nicht alle brauchen dasselbe.

Manche begleiten wir ein Leben lang. Andere ein Stück ihres Weges.

Aber für jedes einzelne versuchen wir, das Richtige möglich zu machen.

Über uns

Damit aus einer Herzensidee etwas Tragfähiges werden kann, braucht es auch eine klare Struktur.

Deshalb haben wir den Verein Tier & Mensch gegründet – als verlässliche Grundlage für alles, was wir für unsere Pferde möglich machen.

Der Verein bildet den Rahmen für unsere Arbeit rund um die Mission Pferdeleben.


Wer wir sind

Uns ist bewusst: Wir können nicht allen helfen. Doch für jedes Tier, das zu uns kommt, öffnen wir einen Weg in ein würdevolles Leben. Auf unserem Hof leben derzeit ein gutes Dutzend Pferde, Ponys, Mulis und Esel. Manche brauchen nur Ruhe und Pflege, andere gezieltes Reha-Training oder Training mit Geduld und Herz. Jedes Tier bekommt, was es braucht – individuell und respektvoll.

Der Vorstand

  • Antoinette Hitzinger Wälti

  • Erwin Wälti-Hitzinger

  • Lia Wälti

  • Christina Nosair Bütschi

    Emeraude kam – mit Easy, Elektron und TAri – 2015 zu uns, das ist sie heute 🧡

    Hintergründe

    Unsere Pferde, die wir aus Notsituationen zu uns genommen haben,  haben ganz unterschiedliche Hintergründe.

    Wir begleiten Lipizzaner, Warmblüter, Mulis und weitere Rassen & Mixe – jedes mit seiner eigenen Geschichte und seinem eigenen Weg.

    Ein Teil der Pferde, um die es aktuell geht,  stammt aus Südspanien, aus dem Umfeld des Doñana-Nationalparks an der Atlantikküste Südspaniens, rund um die Mündung des grossen Flusses Guadalquivir in den Atlantik. Die ganz eigene Landschaft  mit Sümpfen, Marschland und Sandflächen prägt auch das Leben der Pferde da.

    Diese sogenannten Marismeños (Marisma heisst Sumpf-/Marschland, also die aus der Marisma kommen) sind eine sehr alte, ursprüngliche Pferderasse, auf die ihre Besitzer bis heute stolz sind.

    Diese Pferde leben in Herden freilebend im Nationalpark Doñana, da wo der grosse Fluss Guadalquvir ins Mittelmeer mündet, mit viel Raum und ausreichend Nahrung. Sie kennen das Leben in Gemeinschaft, Bewegung und Freiheit – haben aber meist kaum oder keine direkten Erfahrungen mit Menschen.

    Alle diese Pferde haben Besitzer. Und gleichzeitig ist ihre Anzahl begrenzt.

    Für den Nationalpark gibt es feste Kontingente: Jeder Besitzer darf nur eine bestimmte Anzahl an Pferden dort leben lassen.

    Das bedeutet, dass jedes Jahr entschieden werden muss, welche Pferde bleiben können – und welche die Herde verlassen müssen.

    Gerade in einer wirtschaftlich schwierigen Situation ist es nicht einfach, für alle Pferde Käufer zu finden. Vor allem die jüngeren haben es schwer, da sie noch aufgezogen werden müssen und noch nicht direkt geritten oder gefahren werden können.

    Wer also bei den Pferdemärkten, die zu den alljährlichen „Stutenaustrieben“ gehören, der der bekannteste ist die Saca de las Yeguas im Juni in El Rocio. Dazu gibt es auf Youtube und im Internet einiges an Filmmaterial. Hier zum Beispiel findest du eine schöne Doku: https://www.arte.tv/de/videos/108972-002-F/abenteuer-spanien/.

     oder https://www.youtube.com/watch?v=sZtNAFI3s2A

    Was in den schönen Dokus nicht erwähnt wird, sind die Pferde, die überigbleiben.  Diejenigen, die keinen neuen Besitzer finden und nicht in den Nationalpark zurückkönnen, landen beim Schlachthändler.

    So beginnt für einige von ihnen ein ganz anderer Weg….

    Und gleichzeitig bringen sie etwas mit, das man nicht „machen“ kann:

    Eine stabile Grundlage aus ihrem bisherigen Leben in der Herde.
    Körperlich und oft auch innerlich.

    Diese Herkunft ist ein wichtiger Teil dessen, was wir unter Mission Pferdeleben verstehen:

    Pferde nicht nur zu retten, sondern sie in ihrem Ursprung zu sehen und ihnen gerecht zu werden. 

    Marismeños sind Soraya, Moscada, Lakota und auch Rehlein, sehr wahrscheinlich auch Dancing Dream.

    Und dann stehen sie plötzlich vor uns.

    Nicht als „die Marismeños“. Sondern als einzelne Pferde.

    Mit ihrem eigenen Blick. Ihrer Persönlichkeit. Ihrer Geschichte. Und ihrem ganz eigenen Weg, der unseren kreuzt.

    Manche sind schon angekommen. Andere stehen noch ganz am Anfang.

    Und das sind die, bei denen wir nicht wegschauen konnten.

    Diese Pferde stehen aktuell im Mittelpunkt

    Hinter jeder dieser Geschichten steht ein echtes Leben.
    Und die Möglichkeit, dass sich etwas zum Guten wendet.

    Manchmal reicht ein einzelner Mensch,
    damit ein neuer Weg entstehen kann.

    Vielleicht bist du genau dieser Mensch.

    Danke, dass du hier bist.

    Du kannst auf unterschiedliche Weise Teil davon werden:

    – als Patin oder Pate für eines der Pferde
    – durch den Kauf unserer Produkte (z. B. Tücher, Shop)
    – oder indem du ihre Geschichten weiterträgst

    Jede Form zählt.
    Und jede macht einen Unterschied.