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Unsere Pferde

Jedes unserer Pferde hat eine eigene Geschichte — und einen eigenen Weg vor sich.

Hier lernst du sie kennen: die fünf jungen Stuten, die gerade zu uns finden, und die, die schon bei uns angekommen sind.

 

Oben Querida noch beim Schlachthändler 

Unten Athena schon in ihrem Zwischenzuhause in Andalusien

 

Die fünf Marismeño-Stuten

 

Geboren in Freiheit im Doñana-Nationalpark, ein halbes Jahr in der Herde an der Seite ihrer Mütter — und dann von einem Moment auf den anderen ohne Zukunft. Diese fünf begleiten wir jetzt Schritt für Schritt in die Menschenwelt.

Moscada — die Falbstute. Anhänglich, offen, voller Neugier. Von allen fünf der leichteste Zugang.

Soraya — die „Hexenprinzessin“. Die kleine dunkle Stute, die einmal ein Schimmel wird. Vorsichtig, wildpferdig, wunderbar.

Lakota — die Unerschrockene. Klein, quadratisch, unfassbar cool und clever. Nichts bringt sie so schnell aus der Ruhe.

Querida — die Ranghöchste. Ein Bild von einem Pferd, und lange mit Menschennähe überfordert. Bei ihr braucht Vertrauen am meisten Zeit.

Athena — die „Zweigetupfte“. Busenfreundin von Lakota und Querida, mit ihrem ganz eigenen Kapitel.

 

*Ihre Reise kannst du im Begleitkreis von der ersten Stunde an mitverfolgen.

Soraya

Moscada

 Oben Lakota

Unten Dancing Dream

Diese Pferde brauchen weiterhin Unterstützung

Dancing Dream — das kleine Fohlen, mit dem alles begann. Kaum drei Monate alt, aus Andalusien, schwer geschwächt — Lia rettete ihm in letzter Minute das Leben.

Ob er ein Marismeño ist, wissen wir nicht sicher; er kam nicht vom Schlachthändler, sondern war einfach in diesem Schwung an Videos dabei. Dancing Dream gehört Lia, und sie wird entscheiden, welchen Weg er einmal geht. Gesundheitlich ist er noch ein Wackelkandidat: In diesem Jahr bei Sonja ist er unglaublich in die Höhe geschossen, seinen Nabelbruch trägt er noch immer, und zeitweise war er auffallend müde. Wir werden sehen, wie er sich entwickelt — und ihm die Zeit geben, die er braucht.

Hier siehst du Lakota, wie sie den Rasensprnger inspiziert – der wird bei Sonja im heissen Andalusien als Dusche angestellt. Mittlerweile haben alle Pferde entdeckt, wie toll das ist. 

Oben Shaîra

Unten Traviesa

Die schon bei uns leben

 

Shaîra — seit November 2025 bei uns, gemeinsam mit ihrer Gefährtin Traviesa gereist. Der Wechsel in das andere Klima fiel ihr nicht leicht. Wir vermuten, dass sie schon ab einem Alter von etwa drei Monaten einzeln gehalten wurde — bei manchen Pferdehaltern dort offenbar üblich, um die Pferde eng an den Menschen zu binden. Bis heute zeigt sie ein ungewöhnliches Sozialverhalten, und auch die Integration in die Herde war für sie anstrengend. Inzwischen aber macht sie das richtig gut. In dieser kurzen Zeit ist sie enorm gewachsen — sie wird wohl ziemlich groß; wir vermuten viel Vollblut in ihr. Shaîra hat eine eigene Besitzerin und bleibt als Weidepensionspferd bei uns. Ihre neurologische Auffälligkeit wird zusehends besser, und wir hoffen sehr, dass sich das weiter so entwickelt.

 

Traviesa — eine Cruzado-Stute, die uns von der ersten Minute an mit ihrer Umsicht und Zugewandtheit bezaubert hat. Sie ist sehr lebhaft, bewegt sich gern und rasch — und ist zugleich Shaîras absolute Stütze; auch mit den anderen Herdenmitgliedern steht sie ganz selbstverständlich in Verbindung. Als sie zu uns kam, war sie beim Schlachthändler bereits als tot in den Papieren geführt — wir mussten erst nachweisen, dass sie lebt. Heute ist sie drei Jahre alt und an allem interessiert, was man mit ihr tut. Traviesa ist eines der unkompliziertesten Pferde, die wir kennen. Unter all den angeschlagenen Pferden, die den Weg zu uns gefunden haben, ist sie vielleicht mal ein Pferd, mit dem Lia eines Tages mehr unternehmen könnte — Kurse besuchen, vielleicht Working Equitation reiten.

 

 

Shaira und Traviesa auf der ausgedörrten Weide im Juli 26.